Die Theorie des Wertes bei Adam Smith und Karl Marx
Smith vertrat die Arbeitswerttheorie in ihrer frühen Form, wonach der Wert eines Gutes durch die zur Herstellung notwendige Arbeitszeit bestimmt wird, betonte jedoch später den Marktpreis, der durch Angebot und Nachfrage beeinflusst wird. Marx hingegen übernahm die Arbeitswerttheorie und entwickelte sie weiter: Für ihn liegt der Wert einer Ware in der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit, die zu ihrer Produktion erforderlich ist. Marx sah darin die Grundlage für die Ausbeutung im Kapitalismus, da die Arbeiter mehr Wert schaffen, als sie in Form von Lohn erhalten.